Danke an alle, die mitgemacht und insgesamt 85 Beiträge eingereicht haben! Es hat Spaß gemacht und wir freuen uns nun die Bilder mit ihren jeweiligen Entstehungsgeschichten auch in einer Ausstellung im Tagungshaus Wörgl präsentieren zu können!
Zum Hintergrund: Die Europäische Akademie Inntal veranstaltete in Kooperation mit der Vertretung der Europäischen Kommission in München den Fotowettbewerb „Europa vor der Haustür“. Gesucht wurden Fotografien über das Inntal hinaus in Deutschland und Österreich, die Europa und europäische Politik in unserem Alltag sichtbar machen. Der Einreichungszeitraum war vom 1.Febr.– 24. April. Die Preisverleihung fand am Europatag, dem 9. Mai, auf dem Marktplatz in Kufstein statt (siehe u.a. auch Pressebericht zum grenzüberschreitenden Europafest in Kufstein/Kiefersfelden).
Der Wettbewerb regte dazu an, Europa nicht abstrakt, sondern konkret und lokal zu betrachten:
Wo begegnet uns Europa im täglichen Leben?
Welche Spuren europäischer Zusammenarbeit finden sich in der Umgebung oder auch beim Unterwegssein?
Wie zeigen sich europäische Werte, Vielfalt oder Politik auch ganz praktisch „vor der Haustür“?
Ob sichtbar oder subtil, kritisch oder überraschend, entscheidend war die persönliche Perspektive auf Europa im regionalen Kontext.
Bewertet wurden Fotografien, die sich auf kreative, reflektierte oder überraschende Weise mit der Frage auseinandersetzen, wo Europa und Europapolitik im Alltag sichtbar oder erfahrbar werden. Die Jury berücksichtigte sowohl inhaltliche Aussagekraft als auch fotografische Gestaltung. Es freut uns nun sehr, dass wir mit dieser Ausstellung die ersten fünfzehn aller Fotografien (mit einer Reihung der ersten Plätze) und ihre eindrücklichen Geschichten nun für mehrere Wochen im Tagungshaus in Wörgl ausstellen können.
Spannender Austausch im Tiroler Bildungsforum mit SZ-Journalist & Buchautor Dominik Prantl. Es ging um lokale Medienvielfalt, Meinungsmacht und grenzüberschreitende Erfahrungen. Mit dabei auch: Josefine Fischer, Content Creatorin im Outdoor-Bereich. Beide berichten in ihren Beiträgen über Reisen, Naturerlebnisse und Besonderheiten in den Bergen / in den Alpen und entfernten Bergwelten. Immer im Mittelpunkt: Der Mensch uns seine Geschichten.
In der mittlerweile etablierten Reihe „Europa-Dialoge am Inn“ in Innsbruck ging es um: – „die“ Bayern und “ die“ Tiroler sowie geschichtliche & geografische Hintergründe sowie Einflussfaktoren auf Medien / die Berichterstattung – Begriffliche Unterschiede, z.B. zw. Influencern & Content Creatoren – die verschwimmende Bedeutung der „Blattlinie“ bei Traditionsmedien – die Art und Weise wie Geschichten entstehen und beim Menschen aufgenommen werden – die Unabhängigkeit und Verantwortlichkeit gegenüber der Umwelt und anderen Menschen gerade beim Reisejournalismus. Im Anschluss gab es noch im Rahmen eines Umtrunks genügend Zeit zum Weiterdiskutieren.
Spannende Gäste, interessante Insights und aufschlussreiche Diskussionen mit dem Publikum. Bis zum nächsten „Europa-Dialog am Inn“…
Zur Person: Dominik Prantl Journalist, Autor, Bergliebhaber und „Geschichtenerzähler“. Seine Wahlheimat ist Innsbruck. Er studierte Wirtschaftsgeografie, Betriebswirtschaft & Politikwissenschaft und schreibt für den Reiseteil der Süddeutschen Zeitung. Zudem ist er für den Tyrolia Verlag tätig. Er verfasste mehrere Bücher, u.a. Gipfelbuch (SZ Edition) und zuletzt Tirol – eine Landesvermessung in 111 Begriffen (Tyrolia, 2020). Er liebt die Berge und das von seiner Wahl-Heimat Innsbruck viel zu weit entfernte südliche Afrika. Die Veranstaltung war zugleich Kooperationsauftakt zwischen der Europäischen Akademie Inntal und dem Tiroler Bildungsforum: https://tiroler-bildungsforum.at/veranstaltungs-details/?eid=456670&vid=3250
»Bei vielen herrscht der Eindruck vor, Europa verwaltet sich selbst«, bringt Ralf Konopka, Vorsitzender des Gewerbeverbands Rosenheim die Sichtweise nicht nur vieler Bürger, sondern auch vieler Mittelständler bei seiner Begrüßung direkt auf den Punkt, »man hat den Eindruck da oben wird was beschlossen, aber unten kommt nichts an – Europa muss näher an den Mittelstand ran.« Veranstaltungen wie dieser Wirtschaftsdialog im Stellwerk18 in Rosenheim zum Thema „Wirtschaftliche Resilienz“ im Kaminabend-Format seien hierbei hoffentlich ein guter Beitrag – ergänzt Miriam Leunissen, Organisatorin und Co-Vorsitzende der Europäischen Akademie Inntal, sowie Stellvertretende Vorsitzende des Mitveranstalters <<Europa Union KV Rosenheim>>. Es folgt ein kurzer Überblick der wichtigsten Aspekte der regen Diskussion.
Markus Ferber, Mitglied des Europäischen Parlaments und Wirtschaftspolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, stellt passend gleich zu Beginn seines Impulsvortrags mit Neuigkeiten zur Europäischen Wirtschaftspolitik eine entscheidende Frage: »Was ist eigentlich Mittelstand?« Er berichtet, dass diese Frage – zumindest aus Sicht des Europäischen Parlaments -seit letzter Woche geklärt sei: »Mittelstand umfasst nun Unternehmen bis zu einer Größe von 1000 Mitarbeitern«. Damit sei für die Zukunft auch geklärt, wer Zugang zu den entsprechenden EU-Fördermitteln hätten.
Auch wenn Europa ein einheitlicher Wirtschaftsraum sei, so kritisiert er doch, »dass Mitgliedsstaaten immer wieder versuchen sich abzuschotten«. Das Prinzip der freien Unternehmerschaft und das damit verbundene Recht, seine Dienstleistung in der ganzen EU anbieten zu können, wird dadurch immer wieder eingeschränkt, ein Ärgernis vor allem in Grenzregionen wie etwa zwischen Bayern und Tirol. Ferber befürwortet darum unter anderem die digitale A1-Bescheinigung, und beklagt, »dass das Arbeitsministerium in Berlin hier derzeit noch nicht aktiv wird«. Etliche der anwesenden Unternehmensvertretern werfen hierzu umgehend weitere Beispiele ein, an denen sie für die stärkere Integration des EU-Binnenmarkts und Vereinheitlichung von Regeln noch deutlich Luft nach oben sähen.
Und die Außenhandelspolitik? Nachdem nach Ferbers Einschätzung aktuell mit den USA kein regelbasierter Handelt möglich ist und das jetzt vereinbarte Zollabkommen zumindest eine Art Schutzraum darstellt, setzt er große Hoffnungen auch und gerade für den Mittelstand auf bilaterale Abkommen wie das Mercosur Abkommen. »Für uns Deutsche ist das sehr interessant, wir sind in dieser Region heute bereits Handelspartner Nummer 1 – auch wenn die Landwirte ein wenig Angst davor haben.«
Wenn z.B. die Landwirtschaft solchen Abkommen generell kritisch gegenübersteht, verweist Ferber auf Funfacts wie die Tatsache, dass sich seit dem Kanadaabkommen der deutsche Käseexport nach Kanada verfünffacht hat. Noch nicht wirklich erschlössen sich ihm dagegen die Ziele des Abkommens mit Indien.
Weiteres Interesse äußern die Unternehmer:innen an EU-Fördermitteln. Hier verweist Ferber auf die Möglichkeit über den Europäischen Forschungsrat zu gehen: »Er kann Einzelförderungen an Firmen vergeben«. Zudem sei es vielleicht sinnvoll, sich einmal gemeinsam eine Beratung zu den Fördermöglichkeiten spezifisch für Start-ups oder sehr kleine Unternehmen oder Organisationen in die Region zu holen, da die Thematik extrem vielschichtig und vor allem die Förderbedingungen sehr unterschiedlich und auch unterschiedlich aufwändig seien.
Nicht allzuviel Hoffnungen auf schnelle Lösungen macht Ferber den Start-Up Vertretern bzgl. der seit langem geplanten europaweiten Unternehmensgründungsmöglichkeit „EU Inc.“ Mit der EU Inc soll ein Rechtsrahmen geschaffen werden, der in allen EU-Ländern gilt. Dieser solle ein eigenes Steuerrecht umfassen. Das sei aber bisher nicht in allen Ländern vermittelbar und insbesondere die Sozialpolitiker und Gewerkschaften sowie die Finanzbehörden hätten große Bedenken bzgl. der Unterlaufung von nationalen Standards bzw. Steuerdumping.
Was nun die sogenannten „Omnibus-Verfahren“ der aktuellen Legislaturperiode der Kommission erbracht haben? Bisher sei es dabei darum gegangen, Widersprüche oder sich widersprechende Gesetzesvorgaben innerhalb einer Generaldirektion aufzulösen und zu vereinheitlichen. Nach den ersten zehn Omnibus-Lösungen wolle man nun verstärkt diese „Silos“ aufbrechen – also an vertikale Probleme herangehen, die zwei oder mehr Generaldirektionen betreffen. Hier gebe es die Möglichkeit noch mit zahlreichen „historisch aus den unterschiedlichen Bereichen heraus gewachsenen“ Mehrfachnachweisen und bürokratischen Überschneidungen aufzuräumen. Der Input von Expert:innen aus den Unternehmen sei hier auch ausdrücklich immer willkommen und sehr wichtig.
Die Diskussion fokussierte dann noch einmal positiv auf den europäischen Markt mit seinen über 450 Millionen Verbrauchern als wichtiger „Resilienz-Faktor“: „Wenn ich als Startup skalieren will oder KMU expandieren möchte, dann brauche ich nicht nur den Zugang zu Geld, sondern um gegebenenfalls organisch zu wachsen noch viel mehr den Zugang zu einem freien und gesunden Markt – und der wäre im Fall EU durchaus deutlich größer als z.B. der US-Markt«, sind sich alle einig.
Mit dem Thema Cyber Security als Resilienz gegenüber Angriffen von außen setze sich der zweite Vortrag des Abends von Ramon Mörl auseinander. Die provokante Eingangsthese des Brüssel-erfahrenen IT-Unternehmers lautete: »Cyber Security trägt nichts zur Wertschöpfung bei, aber nichts kann mehr ohne Cyber Security auskommen«. Für einen CFO, so Wöhrl, »eine blöde Situation«. Cyber Security ist für ihn im hohen Maße ein Querschnittsthema. Damit es hier innerhalb Europas zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit über die Staatsgrenzen hinaus komme, »müssen wir innerhalb Europas Vertrauensstellen schaffen, denn wir können bei diesem Thema nur in der europäischen Community gewinnen – nicht als Einzelstaaten«.
Beim Thema Innovation und Startups treibt ihn vor allem auch die Frage um, »wie funktioniert bei uns Incentivierung?« Um gerade auch die innovativsten Köpfe in Europa zu halten, »müssten wir entlang der gesamten Handlungskette incentivieren«. Letztlich geht es aus seiner Sicht darum, positives Handeln auf allen Ebenen in Gang zu setzen. Projekte bei denen das auf europäischer Ebene nicht geklappt hat, seien beispielsweise GaiaX oder das gerade gescheiterte Vorhaben eines gemeinsamen europäischen Kampflugzeugs, Future Combat Air System, kurz FCAS. »Was wir brauchen, sind deshalb Plattformen, die Menschen und Unternehmen zusammenbringen«. Er denkt dabei unter anderem an eine Plattform im Bereich Sicherheits- und Verteidigungsindustrie, »nach dem Prinzip: ich suche, ich habe.« Referenzbasiert Vertrauen zwischen den Experten aufzubauen, sei schließlich das A&O von erfolgreicher Zusammenarbeit.
Generell, so wirft Miriam Leunissen als Moderatorin gezielt die Frage ein, sei es vielleicht aus EU-Gremiensicht mittelfristig ohnehin zielführender, statt offener Förderantragsaufrufe zu bestimmten breiten Themenbereichen die zum berühmten Keyword-Bashing bei Anträgen führen, vermehrt gezielte Aufrufe zu starten, für welche EU-weiten Aufgaben Mitwirkende gesucht würden? Erste solche „Bewerbungsaufrufe“ von EU-Institutionen seien durchaus unterwegs und durchaus wert, regelmäßig gescreent zu werden. Auch das Label „Made in Europe“ werde zwar schlechtgeredet – aber aktuell können man in vielen Branchen wieder sehen, ergänzt auch die Vorsitzende der Europa Union Rosenheim, Johanna Mathäser, dass ganz viele Unternehmen z.B. trotz oder wegen der „angeblich so bösen DSGVO“ in Europa hosten wollen, oder gezielt europäische Komponenten in kritischen Systemen einsetzen. „Ein wenig mehr Selbstbewußtsein wäre bzgl. <<Made in Europe>> aus Sicht der professionellen Kommunikation ohnehin angebracht“, so Leunissen.
Notwendige Abgrenzung müsse auch in Mörls Augen an gewissen Stellen durchaus offen und deutlich stattfinden: Er bezieht das auf das Level Playing Field. »Chinesische Produkte, die auf den EU-Markt kommen, müssen geprüft werden, sonst bekommen hier ein Player einen Vorteil beim Marktzugang, der sich als schädlich erweisen könnte«. Die Temu-Diskussion mache das ja inzwischen bis hin zu den Ramschprodukte-Endkundenmärkten mehr als deutlich.
Mit der Frage, wie Startups erfolgreich in dem Markt eintreten können, und welche Fördermaßnahmen es dazu vielleicht bedarf, beschäftigt sich Maria Keutel, Geschäftsführerin der bizzmade GmbH. Ihr Eindruck: »Das System ist träge«. Maria Keutel berät seit vielen Jahren Startups in der Gründungsphase. Gerade diese seien für Unterstützung deutlich dankbarer, als das bei KMUs häufig der Fall ist. Aber sie brauchen schnelle Hilfe für aktuelle Ideen – und ja, hier stimmt sie von Herzen zu: funktionierende homogene Märkte – für ihre Produkte und Dienstleistungen sowie auch für ihre Mitarbeitenden. Sie plädiert für den umgehenden Einsatz der Europa Inc und für – gerne auch kleine, aber schnelle und flexible Unterstützungspakete.
Text und Bilder: Engelbert Hopf
Die Gewinner unseres Fotowettbewerbs stehen fest. Auf dem großen Europafest in Kufstein wurden diese präsentiert und sind nun in unserer virtuellen Ausstellung für alle zugänglich. Eindrücklich sind auch die jeweiligen Geschichten dazu. Danke für alle, die mitgemacht haben und Ihre „Europa vor der Haustür“ – Erlebnisse mit uns geteilt haben! Mehr unter: https://europaeische-akademie-inntal.org/fotowettbewerb-ergebnisse/
Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Tiroler Bildungsforum einen weiteren starken Kooperationspartner an unserer Seite haben. Die erste gemeinsame Veranstaltung im Rahmen unserer Reihe „Europa-Dialoge am Inn“ startet am 16. September. Mehr Infos folgen zeitnah. Bitte schon vormerken. https://tiroler-bildungsforum.at/
„Wem können wir eigentlich noch glauben?“ – Das haben wir mit Michael Schlegel, Journalist, #Faktenfuchs-Redaktion beim Bayerischen Rundfunk,am Dienstag, 16. Juni 2026, 17:30 – 19:00 Uhrim Europäischen Patentamt,Bob-van-Benthem-Platz 1, 80469 München (nahe Deutsches Museum) diskutiert.
Michael Schlegel erklärte u.a. wie die Bekämpfung von Desinformation in der Redaktion erfolgt und welche Methoden zur Aufdeckung führen. Dabei wurde im Gespräch auch ein Blick auf aktuelle Entwicklungen im Bereich KI / Deep Fake und die „Digitale Souveränität Europas“ geworfen.
v.l.n.r.: Martin Krummschnabel, Bürgermeister Kufstein; RA Dr. Dietmar Czernich; Renke Deckarm, Vertretung Europäische Kommission München; Miriam Leunissen, Europäische Akademie Inntal; Hajo Gruber, Bürgermeister Kiefersfelden; Dr. Natascha Zeitel-Bank, Europäische Akademie Inntal.
Die Sonne strahlte dieses Jahr am Europafest 2026 auf die feiernden Europafans. Auf Einladung der Europäischen Akademie Inntal (EAI) haben sich wieder zahlreiche Vertreter:innen aus zwölf Organisationen in Kufstein getroffen, um den Europatag 2026 im Bayerisch-Tiroler Grenzgebiet gemeinsam mit der Bevölkerung vor Ort zu feiern. Anders als im vergangenen Jahr auf der repräsentativen Festung, wurde das Europafest in diesem Jahr bewusst vollständig auf dem Unteren Stadtplatz in das lokale Geschehen integriert. Eine Playback-Theateraufführung entlockte den Teilnehmenden dann abends auf der anderen Seite der Grenze – in Kiefersfelden – lustige wie berührende bayerisch-tiroler Grenzgeschichten und bildete diese berührend ab.
„Wenn nicht am Europatag, wann dann. Dieser Jahrestag der berühmten Schuman-Erklärung wird von zahllosen Events überall in Europa begleitet. Er ist die ideale Gelegenheit, das großartige Friedens- und Demokratieprojekt Europa einfach einmal öffentlich mit allen Europainteressierten auch in unserer Region, dem Inntal, zu feiern. Daran arbeiten und verbessern können wir morgen wieder“, ist das Gründungsteam der Europäischen Akademie Inntal überzeugt.
Interviews, Slam-Beiträge von Thomas Eiwen (Rosenheim) und Katharina Pacher (Innsbruck) und Live-Musik prägten den Rahmen des Fests. Quizze, Fact-Checking und Spiele von EAI, Pulse of Europe, Junos und VOLT, Mal- und Bastelmöglichkeiten des Kreisjugendring Rosenheim, des ProEuropa Netzwerks und der Europa Union Rosenheim sorgten für Spaß, überraschende Lerneffekte und viel Gelächter. Der Verein CUBIC aus Innsbruck informierte über Chancen für junge Tiroler:innen. Möglichkeiten, sein persönliches Europa bildhaft zu bauen oder Europa-Visionen am Stand des Kulturamts Kufstein entstehen zu lassen, luden zum Nachdenken ein.
Wortbeiträge von Kufsteins Bürgermeister Mag. Martin Krumschnabel, Kiefersfeldens Bürgermeister Hajo Gruber und dem Innsbrucker Honorarkonsul Dietmar Czernich zeigten auf, warum Europa nur gemeinsam funktionieren kann. Das frühere langjährige Mitglied der Grünen-Fraktion des Europaparlaments Eva Lichtenberger aus Innsbruck und Walter Brinkmann, langjährig ehrenamtlich Engagierter der Europäischen Föderalisten in Deutschland und international erzählten, warum sie als langjährige Föderalist:innen eine stärkere Integration Europas für dringend notwendig halten. Auch Kufsteins Stellv. Bürgermeisterin und Europagemeinderätin Brigitta Klein beeindruckte mit klaren Positionen und Fakten für Europa und die gemeinsame Arbeit für und an unserer Demokratie in Österreich, Deutschland und europaweit.
Gefördert wurde das diesjährige Europafest, ebenso wie das gesamte Jahresprogramm 2026 der Europäischen Akademie Inntal, von der Vertretung der Europäischen Kommission in München. Als deren Vertreter feierte der Stellvertretende Leiter der Kommissionsvertretung Renke Deckarm dieses Jahr seinen Europatag nicht in München, sondern auf Einladung der Akademie-Gründerinnen und Vorsitzenden Dr. Natascha Zeitel-Bank und Miriam Leunissen mit den bayerisch-tiroler Europafreund:innen im Inntal.
Die Playback-Theaterperformance „Mia san Europa“ in Kiefersfelden mit der Gruppe Endorphine aus Innsbruck und eine Kinomatinee des Films „Scars of Growth“ mit MdEP Maria Noichl aus Rosenheim und Prof. Clifford Patten von der Uni Innsbruck rundeten das Europatags-Wochenende im bayerisch-tiroler Grenzland ab.
Bilder: Maria Reitberger / Engelbert Hopf
Liebe Europafreundinnen und – freunde aus dem Inntal,
ab heute steht das finale Programm des Europafests 2026 in Kufstein und Kiefersfelden !
Das Europafest findet heuer am Europatag 9. Mai, Samstags auf dem Unteren Stadtplatz MITTEN in Kufstein statt. Start ist um 11 Uhr. Ende später Nachmittag. Euch erwarten Spiele, Quizze zum Mitspielen und Gewinnen, Musik, Diskussionen und Möglichkeiten Eure Fragen zu stellen, Wissenswertes – und eine Bühne auf und um die herum ihr auch selbst kreativ werden dürft.
Mittags um zwölf spielt das Heldenorgel-Team eine Extra-Europavorstellung. Nachmittags gibt es ein Quiz mit coolen Preisen auf der Bühne hinterm Rathaus. Dann eine kurze Poetry Slam Gala und die Preisverleihung unseres Fotowettbewerbs. Eine Stadtführung und eine Europa-Buchausstellung.
Dazu massig internationale und demokratische und Austausch-Inspirationen, Möglichkeiten zum Kreativwerden und Ideenspinnen und nette Europa-Engagierte jeden Alters zum Kennenlernen. Außerdem Popcorn vom KJR Rosenheim und eine Buttonmaschine UND je eine Kugel Gratis-Europaeis für die ersten 50 jungen Besucher U18 um 13.30 Uhr auf dem Festplatz. Und vieles mehr …
Abends gibt es eine kostenlose Theatervorstellung .. „Mia san Europa“ – Bayerisch-Tiroler Grenzgeschichten … in Kiefersfelden. Die Themen bestimmt Ihr! Start ist 19.30 Uhr im Saal vom Bergwirt.
Lasst Euch überraschen! Und kommt vorbei beim Europafest am Europatag 2026 auf dem Unteren Stadtplatz zwischen Rathaus und KISS Einkaufszentrum in Kufstein! Samstag, 9. Mai – ab 11 Uhr Und schaut abends vor 19.30 Uhr in Kiefersfelden beim Bergwirt in Kiefersfelden bei unserem Europafest-Programm für Euch rein.
Wir feiern nicht nur den Europatag, sondern gleich den ganzen Europa-Mai: auch in Innsbruck, Kiefersfelden, Mühldorf – Save the date z.B. in Innsbruck!
07. Mai „International Day of Communication“ (Europa-Mai am Inn) – OFFEN FÜR ALLE!
Topic: „European sovereignty“ – Platforms and Communication“ Time: 12.00-18.30 Uhr Venue: Kaiser-Leopold-Saal, Karl-Rahner-Platz 3, 6020 Innsbruck No registration required, but desirable: medieninstitut@uibk.ac.at
Discussion Round with experts of the University of Innsbruck: Marie-Luisa Frick,Professor of Philosophy Kathrin Figl, Professor of Information Systems Susanne Reitmaier-Juárez, MA, PhD, Postdoctoral Researcher in Political Education Moderation:Dr. Natascha Zeitel-Bank and Dr. Franz Reiter, Department of Media, Society and Communication, University of Innsbruck
Presentations and discussions with: Justus Piater, Professor of Computer Science and Head of the Digital Science Center, University of Innsbruck Christian Lamp, Head of Digital Fundraising at SOS Children’s Villages Georg Laich, Editor-in-Chief, ORF Landesstudio Tirol (this discussion will be in German)
This event takes place in cooperation with: „Europäische Akademie Inntal“, European Commission Representations in Munich / Vienna, Club Alpbach Tirol and more partners.
08.05.26 Journalismusfest – Internationale Tage der Information
Europas digitale Souveränität. Zwischen Wunschdenken und Machbarkeit. Ein Expert*innenpanel diskutiert das Thema „Europas digitale Souveränität“ – „Zwischen Wunschdenken und Machbarkeit“. Die Diskussion bietet kritische Perspektiven auf die Plattformökonomie sowie auf unterschiedliche Auffassungen von Medien- und Meinungsfreiheit in Europa und den Vereinigten Staaten. Markus Breitenreiter, Leiter Streaming Plattform Joyn und ehem. Mitglied ProSiebenSat1 Media Stefan Kollinger, Chief Innovation Officer ORF Leonhard Dobusch, Professor für Betriebswirtschaft an der Universität Innsbruck Clara Rauchegger, Ass.-Prof.in für Europarecht und Recht der Digitalisierung an der Universität Innsbruck Moderation:Dr. Natascha Zeitel-Bank and Andreas M. Kraxberger BA MA, Institut für Medien, Gesellschaft und Kommunikation Datum: 8. Mai 2026 Uhrzeit: 14:00–15:30 Uhr Ort: Stadtbibliothek Innsbruck, Amraser Str. Anmeldung: Nicht erforderlich
Noch bis zum 24. April können Fotos eingereicht werden. Ganz einfach unter: fotowettbewerb@europaeische-akademie-inntal.org
Die Europäische Akademie Inntal in Kooperation mit der Europäischen Kommission Vertretung in München und mit Unterstützung der Europäischen Komission in Wien sucht die besten Fotos zum Thema „Europa vor der Haustür“. Gesucht werden Fotografien, die sichtbar machen, wo und wie Europa und europäische Integration unseren Alltag prägen.
Worum geht es? Europa soll konkret und lokal im Bild eingefangen werden:
Wo begegnet uns Europa im täglichen Leben?
Welche Spuren europäischer Zusammenarbeit findet sich in der unmittelbaren Umgebung?
Wie zeigen sich europäische Werte, Vielfalt, Wirtschaft und Politik ganz praktisch „vor der Haustür“?
Ob sichtbar oder subtil, kritisch oder überraschend, entscheidend ist die persönliche Perspektive auf Europa im regionalen Kontext.
Wer kann teilnehmen?
Teilnehmen könnenalle Europa-Interessierte über das Inntal hinaus in Deutschland und Österreich, unabhängig vom Wohnort, Alter oder fotografischer Erfahrung. Willkommen sind sowohl Hobbyfotograf:innen als auch engagierte Einsteiger:innen.
Aus allen Beiträgen wählen wir die besten aus. Die prämierten Fotografien werden im Rahmen einer öffentlichen Preisverleihung auf dem großen Europafest am Europatag in Kufstein (9. Mai) präsentiert. Zudem ist eine anschließende, grenzüberschreitende Wanderausstellung angedacht. Aber eins nach dem anderen 😉
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